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■ Der Schmetterling

Ein Tagpfauenauge-Schmetterling auf einer BrennnesselBunt ist sein Kleid – Die Leichtigkeit des Seins sein alltäglicher Zustand: Der Schmetterling gehört nicht umsonst zu den meist geliebtesten Insekten auf dieser Welt. Mit über 160.000 unterschiedlichen Arten, von denen alleine in Deutschland mehr als 3700 Arten leben, gehört er – wie einige andere Insekten auch – zu einem wahren Star in der Welt der Nützlinge.

Blickfang auf der einen Seite, wahrer Nützling auf der anderen Seite

Ein Schwalbenschwanz-Schmetterling auf einer BlumeSchmetterlinge sind, wie einige andere Nützlinge auch, wahre Ökosystem-Stabilisierer, denn erst durch sie können Blüten bestäubt werden und eine anschließende Befruchtung stattfinden. Und doch sind Schmetterlinge im Gegensatz zu vielen anderen Insekten in ihren unterschiedlichen Arten teils äußerst sensibel, wenn es darum geht, Nahrung in der Welt der Natur zu verzehren und Blüten von Pflanzen zu bestäuben. Während man die einen Schmetterling-Arten eher in reichhaltigen Wäldern, auf Weiden und Ackerflächen oder gar in Gärten und Parks antrifft, so wie z. B. den Admiral, so findet man wiederum andere Schmetterlings-Arten eher in feucht-warmen Habitaten wie z. B. Mooren oder Sumpflandschaften vor.

Immer mehr Schmetterlinge sterben aus

Wie viele andere Insektenarten auch, sterben auch bestimmte Schmetterlingsarten in Deutschland immer mehr aus. Durch die Betreibung intensiver Landwirtschaftsreformen, den Einsatz von Insektiziden, die Überdüngung landwirtschaftlicher Bereiche, die Abholzung von Waldflächen sowie die Planierung großer Grünflächen werden dem Schmetterling sämtliche Lebensgrundlagen entzogen.

Beispiele einiger bekannter in Deutschland lebender Arten:

Artenschutz durch Gartenpflanzen sowie künstliche Nisthilfen

Was bei Wildbienen & Co. funktioniert, funktioniert selbstverständlich auch bei Schmetterlingen. Durch das gezielte anpflanzen bestimmter Pflanzenarten zur Nahrungsvorsorge für den Schmetterling sowie das Aufstellen- oder hängen von Schmetterlingshäusern (Nisthilfen) können dem Schmetterling künstliche Lebensräume geboten werden, welche sich schlussendlich immer beiseitig auswirken: Auf den Artenschutz und dessen facettenreichere Ausbreitung sowie auf die Ausbreitung einer reichaltigeren Flora durch die großzügigere Bestäubung und Befruchtung.